Hamburger Polizei appelliert an schwule Gewaltopfer: Täter anzeigen

Die Polizei appelliert in Hamburg an Opfer antischwuler Gewalt, die Tat den Behörden zu melden; noch immer sei die Anzeigebereitschaft aufgrund der Angst vor "rosa Listen" sehr gering.

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Berlin, Bremen und Hamburg fordern "Sexuelle Identität" im Grundgesetz

Die drei Landesregierungen haben am Dienstag im Bundesrat eine Initiative gestartet, mit der das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz verankert werden soll.

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US-Studie: Homos sind nicht schlechtere Eltern

Es gibt "keine signifikanten Unterschiede" zwischen Adoptivkindern die bei Homo- und Heteropaaren aufwachsen. Hauptfaktor für das Glück der Kinder ist demnach der gefüllte Geldbeutel der Eltern, nicht deren Sexualität.

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Hamburg - Die Hamburger Bürgerschaft hat gestern beschlossen, eine Bundesratsinitiative zur Ergänzung von Artikel 3 GG um einen Diskriminierungsschutz für Homosexuelle zu starten. Dazu erklärt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD): Wir begrüßen die Hamburger Initiative zur Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz um das Merkmal "sexuelle Identität". Nach Berlin und Bremen hat damit ein drittes Bundesland angekündigt, sich im Bundesrat für eine Grundgesetzänderung zugunsten eines Diskriminierungsschutzes für Lesben, Schwule und Transgender einzusetzen. 


Hamburg - Die Hamburger Bürgerschaft hat gestern beschlossen, eine Bundesratsinitiative zur Ergänzung von Artikel 3 GG um einen Diskriminierungsschutz für Homosexuelle zu starten. Dazu erklärt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):
 

Wir begrüßen die Hamburger Initiative zur Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz um das Merkmal "sexuelle Identität". Nach Berlin und Bremen hat damit ein drittes Bundesland angekündigt, sich im Bundesrat für eine Grundgesetzänderung zugunsten eines Diskriminierungsschutzes für Lesben, Schwule und Transgender einzusetzen.
 

Ganz besonders erfreulich ist es, dass die Regierungsfraktionen CDU und GAL einen von der SPD-Fraktion initiierten Antrag positiv aufgegriffen haben und dieser mit den Stimmen aller vier Parteien in der Hamburger Bürgerschaft verabschiedet wurde. Es ist von besonderer Bedeutung, dass mit dem schwarz-grün regierten Hamburg erstmals ein CDU-geführtes Bundesland für den Grundrechtsschutz von Lesben, Schwule und Transgender initiativ wird.

 

 

Mit diesem Beschluss nimmt die Aktion 3+ „Lesben und Schwule in die Verfassung!“ weiter Fahrt auf. Wir gehen davon aus, dass die Initiative im Bundesrat von weiteren Bundesländern unterstützt wird. Auch der nächste Bundestag sollte den Grundrechtsschutz für Lesben, Schwule und Transgender auf die Tagesordnung setzen.


Quelle: www.artikeldrei.de

 

Zusatzinformation vom LSVD:

Die Landesregierungen von Berlin, Hamburg und Bremen haben heute die von den drei Landesparlamenten beschlossene Bundesratsinitiative zur Ergänzung der Diskriminierungsverbote in Art. 3 Abs. 3 GG um das Diskriminierungsverbot für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender auf den Weg gebracht. Der Lesben und Schwulenverband (LSVD) lobt das Vorhaben der drei Bundesländer Berlin, Bremen und Hamburg. Manfred Bruns, Sprecher des LSVD sagt dazu: "Wir begrüßen die Initiative der Länder zur Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz um das Merkmal "sexuelle Identität". Die Initiative wird von Regierungen getragen, an denen CDU, SPD, Grüne und Linke beteiligt sind. Diese überparteiliche Initiative setzt ein starkes Signal für den Bundestag, sich des Themas anzunehmen und die Forderung von Lesben, Schwulen und Transgender nach einem gleichberechtigten Grundrechtsschutz auf die Tagesordnung des Parlamentes zu setzten". Die gemeinsame Bundesratsinitiative ist auch ein wichtiges Signal für die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene so der LVSD weiter erwartet man, dass die CDU/CSU und die FDP dieses Signal in ihrem Koalitionsvertrag aufgreifen. Bislang fehlt im Deutschen Recht ein umfassender Diskriminierungsschutz: Die ausdrücklichen Benachteiligungsverbote des Art. 3 Absatz 3 gelten nicht für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, weil dort das Merkmal „sexuelle Identität“ nicht mit aufgeführt ist.

 

US-Abgeordneter: "Homo-Ehe ist Sozialismus"

Der Republikaner Steve King erklärte in einem Interview, dass er die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ablehne, weil das eine sozialistische Idee sei.

King erklärte gegenüber einem christlichen Radiosender, dass bei einer Legalisierung der Homo-Ehe alle Schranken fallen würden, etwa das Inzest-Verbot. Dies werde von bestimmten Gruppen gefördert, die Amerika in ein sozialistisches Land verwandeln wollen.

Erst wenn die Ehe durch Homosexuelle zerstört sei, könnten Aktivisten den freien Markt vernichten, glaubt der 60-Jährige: "Am Ende gibt es einen Kampf für eine sozialistische Gesellschaft, in der die Grundlagen der individuellen Rechte und Freiheiten untergraben werden. Alle müssen in Planwirtschaft von Ressourcen aus einer Quelle leben", so King. "Einer der Wege, dieses Ziel zu erreichen, ist die Öffnung der Ehe. Wenn die Ehe vernichtet ist, erreichen sie ihr Ziel". Die Homo-Ehe trage damit zur Gleichmacherei und zum Ende des Individualismus in den Vereinigten Staaten bei. Sie sei daher nicht nur eine "radikale soziale Idee", sondern ein "sozialistisches Konzept".

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Großdemo in Rom

Geschätzte 30.000 Menschen haben am Donnerstagabend in der Altstadt Roms gegen die Gewaltwelle gegen Homosexuelle in Italien demonstriert.

Bei der von Menschenrechtsorganisationen geplanten Kundgebung nahmen Politiker aller Parteien teil. In den letzten Wochen war es in ganz Italien immer wieder zu Übergriffen auf Schwule und Lesben gekommen (queer.de berichtete).

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Die Nordeutschen Neuesten Nachrichten schrieben auf Ihrer Webseite am 18.07.2009: Bunt, schrill und laut

ROSTOCK - Unter dem Motto "Eure Freiheit muss auch unsere sein" wird sich am Sonnabend ab 15 Uhr die Christopher Street Day (CSD) - Parade der Schwulen und Lesben durch die Rostocker Innenstadt bewegen. "Das ist unsere Art, unsere Rechte durchzusetzen", sagt Frank-Egon Naß, Vorstandsmitglied und Pressesprecher des CSD Rostock.

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SHAPE FM !LIVE! beim 7. CSD in Rostock
 

Knapp 4.000 Besucher beim CSD Rostock


Unter dem Motto: "Eure Freiheit muss auch UNSERE sein!" feierten knapp 4.000 Teilnehmer in der Hansestadt Rostock den 7. Christopher Street Day. Begonnen hat die Demonstration um 15 Uhr mit einem Umzug durch die Innenstadt. Am Neuen Markt wurde ein Straßenfest mit einem Bühnenprogramm bis in die späten Abendstunden gefeiert. SHAPE FM hat von 14 bis 22 Uhr LIVE berichtet. Punkt 22 Uhr: die offizielle CSD-Abschlussparty im MOYA mit mehreren Dancefloors.

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Countdown


Bis zum 9. CSD in Rostock sind es

Noch
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